Sonntag, 29.03.2026
Es wurden nicht mehr! 7 Wanderlustige trafen sich um 10 Uhr am Festplatz Tübingen und warteten noch das akademische Viertelstündchen ab. Aber es wurden nicht mehr. Bei gutem Wetter, nur etwas kalt, machten sie sich mit 2 Autos auf den Weg Richtung Remmingsheim ins Seltenbachtal/ Rommelstal. Sie haben es nicht bereut. Der Wanderwart Wilfried und Ingritt hatten mal wieder eine interessante, abwechslungsreiche und nicht zu schwere Strecke ausgewählt.
Sie führte zunächst stetig bergan, ohne dass man ins Schnaufen kam. Das Tal war noch nicht ganz vom Winter erwacht, aber erste Frühlingsboten zeigten sich auch in diesem engen Tal: Scharbockskraut, Seidelbast, Anemonen, Schlüsselblumen, Pestwurze und manch anderes Pflänzchen säumten den Weg. Kurz vor der Liebfrauenhöhe war Pause. Das Rucksackvesper verschaffte neue Kraft und die unterhaltsamen Gespräche sorgten für gute Laune.
Der folgende Anstieg auf die Liebfrauenhöhe zu den Schönstätter Marienschwestern, deren Mutterhaus sich in der Nähe von Koblenz befindet, war kurz und lohnte sich. Vor allem die großräumige, von gedämpftem Licht durchflutete Kirche beeindruckte. Danach führte der Weg zunächst auf der anderen Seite des Seltenbachtales bergab, aber dann nochmals bergan auf die Höhe, wo sich ein schöner Blick auf das Panorama der Schwäbischen Alb mit dem Hohenzollern bot. Die Vegetation wurde frühlingshaft und die Sonne zeigte die aufblühende Natur in hellem Licht.
Der Weg zu den Autos war dann nicht mehr weit. Mit ihnen ging es zum Sportheim des SV Neustetten, wo das angeblich beste Tiramisu auf die Wanderer wartete. Es schmeckte tatsächlich köstlich. Zurück am Festplatz Tübingen trennte sich die Gruppe und freute sich darüber, dass Barbara, unser Wandergast, erklärte, sie werde einen Antrag auf Mitgliedschaft im Tübinger Verein stellen.
Bericht und Fotos: Hannes Büchner











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