Kirbewanderung gemeinsam mit OG Reutlingen

NaturFreunde Kirbewanderung „Über den Florian zum Falkenberg

Traditionell wandern die NaturFreunde Ortsgruppen Reutlingen und Tübingen am dritten Sonntag im Oktober gemeinsam. Diese Kirbewanderung, ist seit 1951 jährlich eine ganz besondere Wanderung, es geht auch um den Austausch und das Treffen der beiden Ortsgruppen. Diesesmal organisierte die Ortsgruppe Reutlingen die Tour. Vom Metzinger Bahnhof ging es entlang des Gustav-Strömfeld-Weges zuerst durch die Stadt, dann ging der Weg über in das Streuobstparadies. An einigen Obstbäumen hingen noch die letzten Äpfel, einige Birnen und Quitten. Der Ausblick über das Neugreuth war leider nebelverhangen. Der Florian schaute kurz herab, oben noch wolkenverhangen. Am Wegesrand standen immer wieder wunderschöne Insektenhotels und Vogelhäuser, die zusätzlich Unterschlupf in den Streuobstwiesen bieten. Noch einmal wurde der Aufstieg zum Florian verschoben: es ging erst noch zum Arboretum mit seinen internationalen Bäumen. Das Arboretum selbst ist sehr groß, es wurde nur gestreift. Nun ging es aber bergan, der Florian wollte erstiegen werden. An den Berghängen sind Ziegenweiden abgesteckt, sie weideten allerdings auf einer anderen Wiese weiter unten. Der Florian ist ein Vulkanembryo, war also nie aktiv. Oben war das Wetter schon etwas besser, die sonst übliche Weitsicht aber eingeschränkt. Trotzdem war der Grafenberg, der Jusi und der Falkenberg gut zu sehen. Alle drei Berge sind ebenfalls Vulkanembryos.

Vom Florian ging es erst einmal bergab. Wieder vorbei an den Ziegenweiden, die den Florian vom Bewuchs frei halten, ging es über Treppen hinab an den Tobel des Stauferbachs. Auf der anderen Seite ging es genauso steil wieder hinauf. Auch der weitere Weg führte stetig bergan. Dass der Abstieg vom Florian schon so weit hinunterging, wurde weniger bemerkt, als die Länge des Aufstiegs hinauf zum Falkenberg. Oben musste noch kurz die Straße überquert werden, dann stieg schon der Duft des bereits brennenden Feuers in der Feuerstelle in die Nase. Es gab Rote für Alle von den Reutlinger NaturFreunden, die aber selbst über dem Feuer gebraten wurden. Die Mittagsrast konnte im Freien stattfinden, was aufgrund der Corona-Pandemie allen sehr recht war. Das Gelände ist sehr weitläufig, so dass auch der Abstand eingehalten werden konnte. Nach der Stärkung ging es auf den Heimweg. Über den Weinberg und teilweise den Weinerlebnispfad ging es entlang des Falkenberges wieder hinab in die Stadt und zum Bahnhof.

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